Dienstag, 25. November 2014

you leave with the tide

Nun stehe ich hier am Hafen und lasse meinen Blick übers Meer schweifen. Rechts am Horizont blinkt in regelmäßigen Abständen das Licht eines Leuchtturms auf und leitet Schiffe sicher aufs offene Meer. Hinter mir liegt nicht nur die ganze Republik, sondern auch zwei Stunden Bahnfahren und ein zehn Stunden Fortbildungsmarathon. Morgen nochmal, bevor es abends wieder nach Hause geht. Alle zwei Wochen das gleiche. Weder meine Kollegen noch meine Freunde sehe ich regelmäßig.

Ich denke an den Abend zurück, als ich dir freudestrahlend erzählte, dass ich einen Platz in meiner Traum-Fortbildung bekommen hab. Natürlich hattest du mir gratuliert, schließlich weißt du, wie groß der Andrang und wie zeitaufwendig das Bewerbungsverfahren war. Doch eigentlich sagten deine Augen nur eins: Bitte bleib hier, geh nicht.
In den folgenden Wochen scheinst du vergessen zu haben, was mir an der Fortbildung liegt. Immer wieder fragst du,  warum es ausgerechnet diese sein muss,  die ist doch so weit weg. 
Ich versuchte immer die fachlichen Besonderheiten der Akademie hervor zu heben, doch gelang es mir nie so recht.

Ich schaue den Möwen zu, wie sie gelassen durch die Luft segeln. "Weil ich hier frei sein kann,  weil sie mich glücklich macht, deshalb bin ich hier." 
 
[Ich habe Fakt und Fiktion in den Mixer geworfen und mir ist eine Liebesgeschichte in den Kopf gesprungen - es werden noch mehr du und ich Posts kommen.] 

Sonntag, 5. Oktober 2014

Transition

Wir sitzen auf einem Steg am Rande eines großen, künstlichen Sees. Unter unseren baumelden Füßen klatschen die Wellen leise gegen das Holz. Du erzählst von der Geschichte dieses Ortes: Früher war hier einmal ein riesiger Schwer-Industriekomplex, früher als es der Region dank der industriellen Revolution und den Bodenschätzen mehr als gut ging. Ich stelle mir riesige Maschienhallen am gegenüber liegenden Ufer vor und bin erstaunt über die Wandelbarkeit des Ortes. Jahre später, erklärst du, ist die Produktion irgendwo in den Osten abgewander - günstiger ist es da - und hier war keine Verwendung mehr für riesige Hallen. Also wurde vor ein paar Jahren alles abgerissen und weggebaggert.
Die Arbeiter wurden nun durch die Wohlhabenden ersetzt, die sich kleine aber feine weiße, kastenförmige Häuser an den Rand des Sees bauen lassen.
Ich schaue mich erstaunt um - dass du mich zu einem so geschichtsträchtigen Ort bringst und dann mit deinem Fachwissen glänzt, hätte ich nicht erwartet.
Ich muss an unser gemeinsammes Projekt auf der Arbeit denken - und lächel dich an. Jetzt weiß ich, warum man ausgerechnet uns beide in dieses Team aufgenommen hat.
Du erwiederst mein Lächeln und fragst mit erster Miene: "Sag mal, was sagst du eigentlich zu dem neuen Bürotratsch?" Ich schau dich verwirrt an - von den Tratschweibern versuche ich mich immer fern zu halten, Fachgespräche mag ich sowieso lieber. "Na, das halbe Büro denkt, wir hätten eine Affäre."


[Ich habe Fakt und Fiktion in den Mixer geworfen und mir ist eine Liebesgeschichte in den Kopf gesprungen - es werden noch mehr du und ich Posts kommen.]

Montag, 21. Juli 2014

money can't buy me love

Wir saßen unter einem großen Sonnenschirm in einem Café in der Innenstadt einer großen deutschen Stadt, ich schürfte eine große Apfelschorle während ich dir zuhörte. Wir hatten uns seit Jahren nicht mehr gesehen, schon komisch, jetzt mit dir hier zu sein, schließlich haben wir uns damals fast täglich gesehen.
Also erzählst du, was so passiert ist in den letzten Jahren. Von deinem Job, der unheimlich viel Zeit frisst, der dich sehr verändert hat, du wirkst plötzlich älter, erwachsener. Wir albern nicht mehr herum, so wie damals. Wir sind ernster. Du erzählst von den Strapazen: Die vielen Dienstreisen, um die ich dich ein wenig beneide, den Ballast, den du dank Schweigepflicht nicht teilen kannst, um den ich dich nicht beneide, denn den kenne ich nur zu gut und du erzählst, dass du kaum Zeit hast, dein Gehalt auf den Kopf zu hauen. Du schwärmst von deinem neuen Auto, mit dem mein kleiner Opel nicht mithalten kann, und deinen privaten Reisen, um die Reise in den Norden der Welt beneide ich dich. Sehr.

Ich erzähle kurz von meinem Halbtagsjob, davon dass ich grade Überstunden abbaue und hier und da ein paar Tage zu Hause bleiben kann und dann Zeit habe, einer Freundin meine Stadt zu zeigen oder meine frisch operierte Schwester ganz spontan zu besuchen. Ich erzähle, dass ich am Ende des Monats immer noch Geld übrig habe, obwohl das gar nicht sein kann - schließlich wohne ich mitten in der Stadt, zahle verdammt viel Miete und kaufe am Liebsten in der Bioabteilung. Ich überlege laut, ob ich meine Steuerrückzahlung dem Projekt, in dem ich ehrenamtlich arbeite, zukommen lassen soll. Es ist der Grund, warum ich plötzlich so viele, nette Menschen kennen gelernt habe und ein paar Nächte ganz viel Spaß hatte. Und was soll ich mit dem Geld?

Als ich abends mit dem Zug in den Düsseldrofer HBF einfahre steht kurz nach der Haltestelle Werhahn "Geld macht dumm" an einer Wand. Jemand anderes kritzelte "Armut auch" drunter (wie schade, dass ich davon kein Foto machen konnte!). Wie gut, dass ich mich in der Mitte befinde.


[Grüße an dich, falls du das hier ließt. ;)]

Mittwoch, 11. Juni 2014

101 Dinge in 1001Tagen

Hejhej!

Ich erinnere mich noch genau daran, wie meine Erzieherin im Kindergarten zu meinen Eltern sagte: "Dem kleinen Fluegelwesen fällt es schwer, Dinge zu beenden." Okay, das war jetzt gelogen. Ich errinnere mich gar nicht mehr dran. Aber, dass ich gerne 10 Dinge gleichzeigit anfange und dann gar nicht weiß, was ich zu erst beenden soll - das stimmt. Mir helfen da immer To-Do-Listen. Ich liebe Listen. Dann muss ich an nichts mehr denken, kann nichts vergessen und kann wegstreichen, was ich schon getan habe. Mehr Bestärkung kann ich nicht bekommen. Und da mein Leben einiges an Struktur eingebüßt hat, seit ich in Köln wohne, nicht mehr regelmäßig zur Uni gehe und fast Vollzeit arbeite, habe ich mir (vor einiger Zeit) überlegt, eine To-Do-Liste für mehrer Jahre zu schreiben. Japp, mehrer Jahre. Genauer 1001 Tage. An der Liste arbeite ich schon seit September 2013 und solangsam hab ich Lust, sie abuzuarbeiten. Also: Let'sGo!

  1. Einen Sport anfangen (Yoga, Handball oder was ganz Neues?)
  2. Harry Potter 1 lesen
  3. Harry Potter 2 lesen
  4. Harry Potter 3 lesen
  5. Harry Potter 4 lesen
  6. Harry Potter 5 lesen
  7. Harry Potter 6 lesen
  8. Harry Potter 7 lesen
  9. 5 Biographien lesen
  10. Eifelsteig zu Ende gehen
  11. noch mal Wwoof-en
  12. einen Couchsurfer hosten
  13. in die Niederlande reisen und bei Albert Heijn einkaufen
  14. Aachen besuchen (5x)
  15. Balkonstuhl restaurieren
  16. Spiegelreflex-Kamera kaufen
  17. Laptop mindestens 1x am Tag herunterfahren (0/101) (2x am Tag zählt als 2x)
  18. Neues portables Gerät kaufen
  19. Musik Sammlung aufräumen
  20. alten PC leer räumen
  21. Bloggeburtstag feiern
  22. neuen Header/ neues Design bauen
  23. Reviews zu den Kochbüchern verfassen
  24. ein Kochbuch komplett durch kochen
  25. Pipi Langstrumpf (schwedisch) lesen
  26. Alle Schwedisch Vokabeln können
  27. Schwedisch Sprachkurs machen
  28. Desigual-Teil kaufen
  29. Hanna in Helsinki besuchen
  30. Schweden-Erinnerungs-Buch machen
  31. Reise Fotoalbum machen
  32. Soziale Arbeit Podcast anfangen
  33. Türkisch Kurs durcharbeiten
  34. braune Strickjacke fertig machen
  35. Schwarze Strickjacke fertig machen
  36. Pulli 1 stricken
  37. Pulli 2 stricken
  38. Loch-Pulli stricken
  39. Alle Sachen nach Köln bringen
  40. Schmuck aussortieren
  41. Schmuck verkaufen/ spenden
  42. ein Ehrenamt übernehmen
  43. Gossip Girl zu Ende sehen
  44. eine neue Serie anfangen
  45. Laptop aufräumen
  46. Reinigungsprogramm über den Laptop laufen lassen 
  47. Musiksammlung digitalisieren
  48. Tetrapack Lampe fertig machen
  49. Dominion-Box bauen
  50. Gemüse auf dem Balkon anbauen
  51. Veganen Käse selber machen
  52. Kleid nähen
  53. Deko für die lilane Wand basteln
  54. Muff Potter CD Sammlung vervollständigen
  55. min. einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen  
  56. Einen SEMF-Abend veranstalten
  57. Orkney-Muschel-Ohrringe basteln
  58. Bachelor fertig bekommen
  59. neues Studium/Weiterbildung anfangen
  60. Bafög zurückzahlen
  61. Versicherungen abschließen
  62. Sparbuch oder anderweitig Geld anlegen
  63. Uni Sachen sortieren und vllt. in den Keller bringen
  64. 5 Bücher, die mit Sozialer Arbeit zu tun haben, kaufen und lesen
  65. 5 Biographien lesen 
  66. meinen Sekretär komplett ausräumen, aussortieren und wieder einräumen (3x)
  67. roten Ordner ausräumen und den Inhalt in kleine Ordner aufteilen
  68. Alle drei Monate eine neue CD kaufen/geschenkt bekommen
  69. Sims spielen
  70. mit Polaroid-Kamera fotografieren
  71. Ikea Tag machen
  72. Schmink-Pinsel jeden Monat waschen (33Mal)
  73. 1 veganen Tag pro Woche machen
  74. Köln Vintage-Reiseführer schreiben
  75. Köln vegan/vegetarisch Reiseführer schreiben
  76. 5 Konzerte besuchen
  77. Das Meer sehen.
  78. Die Berge sehen.
  79. Löcher in Kleidung flicken
  80. Eine Programmiersprache lernen
  81. eine neue Rollenspielgruppe finden
  82. ein Gruppenangebot auf der Arbeit anbieten
  83. eine neue 101/1001 Liste schreiben
  84. meinen Geburtstag mit Freunden & Kollegen feiern
  85. einen Tag mit meinen Großeltern verbringen (3x)
  86. nach Naarden reisen
  87. eine mehrtägige Radtour machen
  88. Fotos auf dem PC nach Kategorien sortieren (Jahre, Städte, Verwendungszweck?)
  89. an einem Laufevent teilnehmen (5 mal) 
  90. 8 Klimmzüge schaffen
  91. Schwimmen gehen (als Sport) (15 Mal)
  92. Steuererklärung machen (jedes Jahr)
  93. mich Impfen lassen (wenn nötig)
  94. Papierberg im weißen Regal sortieren
  95. Andere Foodblogger im Reallife besuchen/ kennen lernen (6x)
  96. Geschmackstagebuch führen
  97. 132 Blogposts verfassen (also jeden Monat 4)
  98. Monatlich “Challenges” heraussuchen und diese angehen. (33 Mal) 
  99. Fortschritt in Form von Blog-Posts festhalten
  100. nach der Hälfte der Zeit: Diese Liste überarbeiten
  101. Mich regelmäßig um mein Auto kümmern (!x im Monat Öl und Reifendruck kontrollieren). 





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Samstag, 8. Februar 2014

Erste Erfolge

Juhu! Das Grundgerüst meines Layoutes steht! Es sieht so aus:

Und ist natürlich noch nicht alles.

Der Code dahinter ist:




"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"&gt;<br /><html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><br /><br /><br /><head><br /><br /><br /><br /><br /><br /><title>keks&karotte - das veggizine</title><br /><br /><style type="text/css"><br><br>body {<br>font-family: "Trebuchet MS", Arial, Helvetica, sans-serif;<br>font-size: .8em;<br>background-color: white; <br>}<br><br>#container {<br>width: 700px; <br>margin: 0 auto; <br>}<br><br><br>#content {<br>width: 450px;<br>padding: 5px;<br>float: right; <br>}<br><br><br>#sidebar {<br>width: 200px; <br>padding: 5px;<br>float: left; <br>}<br><br><br></style></head><br /><br /><body><br /><div id="container"> <br /><div id="content"> <br /><blogger><br /><h1> <blogitemtitle>&lt;$BlogItemTitle$&gt;</blogitemtitle></h1> <br /><h2> <blogitemdatetime>&lt;$BlogItemDateTime$&gt;</blogitemdatetime></h2> <br /><br /><blogitembody>&lt;$BlogItemBody$&gt;</blogitembody><br /> <br /><br /><h2> <blogitemcommentsenabled><br /><a br="" href="https://www.blogger.com/%3C$BlogItemCommentCreate$%3E">&lt;$BlogItemCommentFormOnClick$&gt;&gt; &lt;$BlogItemCommentCount$&gt; comments</a></blogitemcommentsenabled></h2> <br /><br /><itempage><br /><blogitemcommentsenabled><br /><h3> &lt;$BlogItemCommentCount$&gt; Comments:</h3> <br /><blogitemcomments><br /><div class="comment-body"> <br /><div class="comment-data"> <br />&lt;$BlogCommentAuthor$&gt; said on <a href="https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=31116856#%3C$BlogCommentNumber$%3E"><br />&lt;$BlogCommentDateTime$&gt;</a><br />&lt;$BlogCommentDeleteIcon$&gt;<br /><div id="commbg"> &lt;$BlogCommentBody$&gt;</div> <hr /> </div> </div> </blogitemcomments><br /><br /> </blogitemcommentsenabled></itempage></blogger></div> </div> </body></html>

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Wunerbar! Natürlich muss da noch viel dran getan werden, aber es funktioniert alles so wie es soll. und das macht mich sehr froh.











































Erste Probleme.

Da das Tutorial nicht bei mir funktioniert, werde ich jetzt mal CodeisLove versuchen.

Mein aktuelles Problem ist, dass ich den folgenden Code habe.

<br /><br /><html xmlns:b="http://www.google.com/2005/gml/b" xmlns:data="http://www.google.com/2005/gml/data" xmlns:expr="http://www.google.com/2005/gml/expr" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><br /><br /> <head><br /> <title><data:blog.pageTitle/></title><br /><style type="text/css"><br> <b:skin><br> p{<br>color:#000080;<br>}<br></b:skin><br></head><br><br><body><br><b:section class='main' id='main'/><br><p> hello world</p> <br></body><br></html>

Und mein Hello world nicht rot wird. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht warum. Und im Allgemeinen scheint das Tutorial leider schon veraltet zu sein. z.B. ist die Rede davon, dass Blogger den Code ändert, wenn man ihn abspeichert. Bei mir blieb er allerdings gleich. 


Mal schauen, ich werd jetzt ein anderes Tutorial anfangen und dann sehen wir weiter!

Programmieren lernen.

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich warum und unter welchen Umständen auf die gloreiche Idee gekommen bin, dass ich doch besser Informatik studiert hätte. Naja, jetzt hab ich allerdings schon einen fast fertigen Bachelor in Sozialer Arbeit, sodass es eher schwer wird, einen weiteren Bachelor in Informatik dranzuhängen. Aber das ist gar nicht so schlimm, denn das Internet ist voll von Anleitungen und Tutorials, die einem Programiersprachen nahebringen wollen. Deshalb wird dieser Blog in Zukunft so etwas wie mein Lerntagebuch.

Anfangen möchte ich mit dem Tutorial auf 5202: Ein eigenes Template entsteht.
Außerdem war ich bereits auf einem Treffen der Rails Girls Cologne, wo ich schon erste Programmierluft schnuppern konnte.

Here we go!