Mittwoch, 21. Dezember 2011

I want the world to stop

Dieser Blog wird wieder mit mehr Leben gefüllt. Versprochen.


Das Beste in 2011 war...
das gute Bestehen der Klausuren im Sommer? Oder nach 4 1/2 Jahren Andres Hand in meine zu nehmen und zu denken, es ist schön, dass es dich gibt? Oder endlich ein neues Zimmer in einer neuen WG gefunden zu haben?


Darauf hätte ich 2011 lieber verzichtet...
... die ewig lange Wohnungssuche.

2011 habe ich gelernt...
... was Wohnraum kostet und wie verzweifelt man sein kann, wenn man als Erstsemester keine Bleibe findet. Danke, dass mir soetwas das Schicksal erspart hat.
Jede Uni-Lernphase hat ihr eigenes Lied.

2011 Stylingtechnisch...
... habe ich Flechtezöpfe entdeckt. Vielleicht, weil es in meinem alten Zimmer so furchtbar heiß im Sommer war, dass ich fast gestorben wäre.

Mein Film des Jahres war...
... keiner. Ich kann mich grade an keinen Film erinnern, den ich ganz und nicht in der Uni gesehen habe.

Mein Song des Jahres war...

Sky and Sand ~ Paul Kalkbrenner

Mein Buch des Jahres war...
Was kostet die Welt von Nagel, weil ich manchmal auch so bin, wie der Protagonist. Zumindest fühlt es sich so an. Aber ich versuche es zu unterlassen. Und Mit einander reden von Friedemann Schulz von Thun. Das Buch habe ich für meine letzte Hausarbeit gelesen und nichtsdestotrotz finde ich diese Buchreihe unheimlich empfehlenswert, weil es (zumindest mich) zur Selbstreflexion angeregt hat. Ebenso Empört euch! von Hessel.

2011 habe/ bin ich zum ersten Mal...
.. zu fuß zu einer Nordseeinsel gelaufen.

2011 habe ich es geschafft...
... solange im Irish Pub zu bleiben, bis sie uns raus schmissen.

2011 habe ich...
...begriffen, wie unwichtig mein Studium mir im Vergleich zu Andre ist.

2011 war ich...
...am Anfang frühaufstehende Streberin und gegen Ende immer mehr ausschlafende Engagierte.

Mein Wort des Jahres...
... jedes Wort, dass dir im Kontext zu "Neue Wohnung" einfällt.

Diese Themen haben mich 2011 in den Medien besonders genervt...
... nichts.

Dieses Thema hat mich 2011 in den Medien besonders berührt...
... berührt ist das falsche Wort. Krass finde ich die Macht des Internets. Man denke an Guttenplag oder VroniPlag, an den Arabischen Frühling, an den Aufstieg der Piraten in Berlin.

Der schönste Ort in dem ich 2011 war, war...
...Paris,  mein neues Zimmer. Bei meinen Eltern und in Andres Arm.

Ich bin stolz darauf, dass ich 2011...
... zu mehr Akzeptanz & Entscheidungsfähigkeit gefunden zu haben.

Das hat mich 2011 enttäuscht...
... der nicht existente Sommer.

Das hätte ich 2011 weniger/seltener tun sollen...
... mich zu fragen, was morgen kommt, was nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Semester nächstes Jahr ist.

Das hätte ich 2011 öfter/mehr tun sollen...
... jede Möglichkeit nutzen und ins Freibad gehen sollen.

2011 habe ich die meiste Zeit...
... studiert.

Die interessantesten Menschen mit denen ich 2011 zutun hatte...
... Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsklassen (ja, ich schreibe Klassen).

Diese 3 Worte beschreiben mein Jahr 2010 am Besten.
... (irgendein Ereignis einsetzten) geschafft!

Ich freue mich auf 2012 weil...
... ich hoffe, dass ich etwas ganz Tolles in kurzer Zeit organisieren kann, dass nächsten Sommer dann rockt.

2012 möchte ich weniger...
... Zeit verplempern.

2012 möchte ich mehr...
... Schwimmen gehen und das Studium Studium sein lassen.

Meine 3 größten Wünsche für 2012...
Zufriedenheit. Weiterhin auf Unterstützung bauen zu können und viel, viel mehr Gelassenheit.

Dienstag, 20. Dezember 2011

i can't live my life being nervous about tomorrow

Je mehr ich schlafe, desto überforderter fühle ich mich.

Anfang Februar stehen schon wieder die Klausuren an und schon wieder habe ich das Gefühl, total im Verzug zu sein. Viel zu wenig während des Semesters gelernt und viel zu viel aufgeschoben. Und dann ist da noc das Ding, dass ich Aachen für ein halbes Jahr verlassen will. Nachdem Amsterdam kein Interesse an einer Erasmus-Partnerschaft hatte, war ich kurzzeitig ziemlich entmutigt und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mich viel zu spät um einen möglichen Zweit oder Drittwunsch gekümmert habe.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

wir stehen hier. und wo stehst du?

Drei Kreuze mache ich, wenn das Semester vorbei ist. Ich weiß nicht so recht, warum ich dieses Semester so verdammt anstrengend finde. Ist der Grund hierfür, dass ich 4 Unitage damit verbringe ind Gesetztesbüchern nach Paragraphen zu suchen? Oder, dass ich ständig nach meiner Meinung, nach meinen Werten, nach meinen Normen, ja nach meinem Standpunkt gefragt werde?  Anders als in den Rechtswissenschaften kann ich im Leben kein Buch aufschlagen, in dem alle Normen und Werte der Gesellschaft in Form von Paragraphen und Artikeln mir sagen, wie ich zu entscheiden habe.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Dumm Sterben

Ich möchte später nicht in einem Reperaturbetrieb arbeiten, der wieder gut macht, was die Gesellschaft verkackt hat. Ich möchte vielmehr jetzt dafür Sorgen, dass nichts kaputt geht.

Und das ist die Essenz, warum ich Soziale Arbeit studiere. Denn Soziale Arbeit ist in einem gewissen Maß immer auch politische Arbeit. Aufklärung und Ermutigung zur Rebellion, aufegesogen im Studium, später an die Klienten weiter geben.

Sonntag, 11. Dezember 2011

es gibt nichts schöneres, als irgendwo mit dir angekommen zu sein

Freakige Dinge sind passiert.

Es ist so, dass ich in Sachen Uni gut sein will, aber nicht um jeden Preis. Ein Eins-Komma-Irgendwas-Schnitt reicht mir.  Ich kann mir schwer vorstellen, wie das in fremden Ohren klingt. Jammern auf Hohem Niveau? Oder der Verdacht, dass man den Bachelor nachgeschmissen bekommt?
Nein, das ist es nicht. Ich bin im Herzen eine kleine Streberin, aber manchmal ist es auch einfach zuviel. Und die letzten Wochen waren schon irgendwie zuviel. Aber ich habe Angst, dass ich mir die Chance auf einen Master-Platz verspiele. Es gibt in Aachen nur 20 Plätze pro Studiengang. Und einen NC von 2,0.

Und dabei weiß ich gar nicht, ob ich hier bleiben möchte oder ob ich erstmal eine Studier-Pause einlege oder ob ich Aachen ganz den Rücken kehre und den Master an einer anderen Hochschule wage.

Wir werden sehen.