Freitag, 23. September 2011

wie häufig siehst du himmelwärts?

Das Leben ist zu kurz, um um jeden Preis ein sehr gutes Studium anzuliefern. Wenn ich alt bin, dann möchte ich meinen Enkeln nicht erzählen, dass ich viel herum gesessen und gelernt habe, dass ich mein Leben dem Studium geopfert habe. Vielmehr möchte ich ihnen von glorreichen Nächten mit meinen Freunden, von Konzerten und Reisen erzählen. Von leckerem Essen in zukleinen Küchen, von lauwarmem Bier auf Parkwiesen, von zu viel Fertigessen und Frittenbude, von Tagen und Nächten vorm Computer, von Tagelangen Seriengucken, von Reisen quer durchs Land, um Freunde zu sehen. Locker durch alles durch kommen, das will ich und nicht mehr.

Mittwoch, 21. September 2011

Ich #2

Ich bin jemand, der grade erst Schwimmen gelernt hat. Kurze Strecken schaffe ich schon ganz gut alleine, doch bei langen Distanzen wünsche ich mir meine Schwimmhilfe zurück. Eine Neuauflage des Eis. Das Ei gefällt mir immer noch am besten. Das Schwimmen passt mir noch nicht ganz, wobei es meine erste Idee (und beste!) war.

satellite mind

Winterschuhe, Winterschuhe... So ganz entschieden hab ich mich noch nicht. An beiden Schuhen finde ich Details nicht so super. Wir werden sehen, wir werden sehen.

Dienstag, 20. September 2011

in gläsernen schuhen tanzt es sich eher beschissen

Ich fuhr also mit meinen Großeltern nach Kassel. Oder sollte ich besser sagen, ich fuhr meine Großeltern nach Kassel?
Als im Frühjahr die Einladung zur Hochzeit ins Haus trudelte, fand ich die Idee großartig mit meinen Großeltern den Teil der Familie zu besuchen, der sich damals auf gemacht hatte und weg gezogen war. (Ihr müsst wissen: Meine gesammte Familie wohnt am Niederrhein. Es gibt nirgendwo in Deutschalnd so viele Telefonbucheinträge mit meinem Nachnamen, als in meiner Heimatstadt.)

Am Abend bevor wir fahren sollten, dämmerte es mir, dass ich es damals, als ich als Kind dort war, überhaupt nicht toll gefunden hatte. Ob es an der Provinzhaftigkeit lag (Opas Schwester wohnt im Kassler Umland) oder nicht, das wusste ich nicht mehr. Und dass ich meinen Opa noch mit nehmen musste, machte die Sache auch nicht besser, denn der Herr meckert gerne. Da die Aussicht auf einen Spielgefährten für mich sehr mager aussah, postierte ich meine beiden Stofftiere (kommen immer, überall mit hin) im Auto und fuhr los.
Die Hin, als auch die Rückfahrt verliefen ganz gut. Mein Opa war recht lieb.

Die Provinz fand ich auch nicht schlimm. Es störte mich nicht, dass dort nur in der Schulzeit der Bus verkehrt und man zum Einkaufen in die nächste Stadt fahren muss. (Das muss man sich als Stadtbewohner mal vorstellen!) Ich sah Kühe, die ihre Kälber säugten und mir die Hand ableckten und genoss für zwei Nächte absolute Stille. Im Grunde schon schön, aber mir ist das Rauschen der Autos zumindest zur Zeit lieber.

Montag, 12. September 2011

rausrausraus!

Jetzt wohne ich schon über ein Jahr in Aachen. Und jedes Mal, wenn ich mich in den Zug setze, um hier her zu fahren, und die letzten Meter von Rothe Erde zum Hauptbahnhof fahre, und man über die ganze Stadt sehen kann, dann denke ich, dass es eine meiner besten Entscheidungen war, nach Aachen zu gehen.
Auch wenn es bedeutet, dass man auch vieles verzichten muss. Wäsche die sich von alleine wäscht, Essen, dass sich selbst kocht, ein Kühlschrank, der sich nahezu alleine füllt (danke Mama!). Man gewinnt so viele neue, tolle Dinge hinzu, dass man den Verlust kaum noch merkt.

Freitag, 9. September 2011

zum Laichen und sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf

Ich habe eindeutig zu wenig CDs. Vorallem zu wenig aktuelle CDs. Und zu wenig Bücher! Deshalb wird hofentlich bald der Postbote bei mir klingeln.

Donnerstag, 8. September 2011

Miss Almost, Miss Maybe, Miss Halfway

Die Fotos die in den nächsten Posts folgen sind aus Amsterdam. Der Stadt, die mich unheimlich viel Arbeit kosten wird. 

Ja und sonst so? Würde ich ein Vermögen für mehr Entscheidungsfähigkeit hinblättern. Mann sagte mal zu mir: Boa, du kannst dich einfach nie entscheiden! Doch, kann ich wohl. Aber ändern sich die Bedingungen, dann ändert sich auch meine Entscheidung.
Naja, aber sonlangsam hab ich den Blog mit meinem Ewigen Gejammer auch überstrapatziert.



Meine Soken rocken zur Zeit sämtliche Paragraphen und ich muss sagen, dass das gar nicht so uninteressant und versnobt ist, wie man denkt. Überraschend ist das für mich schon, weil ich Juristen immer für ekelige, rosa Polohemden (mit Stehkragen!) tragende, eingebildete Snobs hielt. Aber dem ist nicht mehr so.
Spätestens als mein Professor nach einer Übung zu mir kam und mir erklärte, dass er den Fall noch nie aus meinem dargelegten Blickwinkel gesehen und dass ich wahrscheinlich Recht hatte, brach das Eis und ich was Feuer und Flamme.

Freitag, 2. September 2011

Lieblingslied: August


Anya Marina ~ Miss Halfway


Musiktechnisch war der Monat mehr als langweilig. Die meißte Zeit war ich Arbeiten oder hatte meine Schwester zu Besuch. Beides sehr musikfreie Angelegenheiten.
Und das Lied, welches wir jeden verdammten Morgen zusammen mit den Kindern auf der Arbeit gesungen haben, möchte ich schnell wieder vergessen. Aber ganz schnell.