Mittwoch, 21. Dezember 2011

I want the world to stop

Dieser Blog wird wieder mit mehr Leben gefüllt. Versprochen.


Das Beste in 2011 war...
das gute Bestehen der Klausuren im Sommer? Oder nach 4 1/2 Jahren Andres Hand in meine zu nehmen und zu denken, es ist schön, dass es dich gibt? Oder endlich ein neues Zimmer in einer neuen WG gefunden zu haben?


Darauf hätte ich 2011 lieber verzichtet...
... die ewig lange Wohnungssuche.

2011 habe ich gelernt...
... was Wohnraum kostet und wie verzweifelt man sein kann, wenn man als Erstsemester keine Bleibe findet. Danke, dass mir soetwas das Schicksal erspart hat.
Jede Uni-Lernphase hat ihr eigenes Lied.

2011 Stylingtechnisch...
... habe ich Flechtezöpfe entdeckt. Vielleicht, weil es in meinem alten Zimmer so furchtbar heiß im Sommer war, dass ich fast gestorben wäre.

Mein Film des Jahres war...
... keiner. Ich kann mich grade an keinen Film erinnern, den ich ganz und nicht in der Uni gesehen habe.

Mein Song des Jahres war...

Sky and Sand ~ Paul Kalkbrenner

Mein Buch des Jahres war...
Was kostet die Welt von Nagel, weil ich manchmal auch so bin, wie der Protagonist. Zumindest fühlt es sich so an. Aber ich versuche es zu unterlassen. Und Mit einander reden von Friedemann Schulz von Thun. Das Buch habe ich für meine letzte Hausarbeit gelesen und nichtsdestotrotz finde ich diese Buchreihe unheimlich empfehlenswert, weil es (zumindest mich) zur Selbstreflexion angeregt hat. Ebenso Empört euch! von Hessel.

2011 habe/ bin ich zum ersten Mal...
.. zu fuß zu einer Nordseeinsel gelaufen.

2011 habe ich es geschafft...
... solange im Irish Pub zu bleiben, bis sie uns raus schmissen.

2011 habe ich...
...begriffen, wie unwichtig mein Studium mir im Vergleich zu Andre ist.

2011 war ich...
...am Anfang frühaufstehende Streberin und gegen Ende immer mehr ausschlafende Engagierte.

Mein Wort des Jahres...
... jedes Wort, dass dir im Kontext zu "Neue Wohnung" einfällt.

Diese Themen haben mich 2011 in den Medien besonders genervt...
... nichts.

Dieses Thema hat mich 2011 in den Medien besonders berührt...
... berührt ist das falsche Wort. Krass finde ich die Macht des Internets. Man denke an Guttenplag oder VroniPlag, an den Arabischen Frühling, an den Aufstieg der Piraten in Berlin.

Der schönste Ort in dem ich 2011 war, war...
...Paris,  mein neues Zimmer. Bei meinen Eltern und in Andres Arm.

Ich bin stolz darauf, dass ich 2011...
... zu mehr Akzeptanz & Entscheidungsfähigkeit gefunden zu haben.

Das hat mich 2011 enttäuscht...
... der nicht existente Sommer.

Das hätte ich 2011 weniger/seltener tun sollen...
... mich zu fragen, was morgen kommt, was nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Semester nächstes Jahr ist.

Das hätte ich 2011 öfter/mehr tun sollen...
... jede Möglichkeit nutzen und ins Freibad gehen sollen.

2011 habe ich die meiste Zeit...
... studiert.

Die interessantesten Menschen mit denen ich 2011 zutun hatte...
... Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsklassen (ja, ich schreibe Klassen).

Diese 3 Worte beschreiben mein Jahr 2010 am Besten.
... (irgendein Ereignis einsetzten) geschafft!

Ich freue mich auf 2012 weil...
... ich hoffe, dass ich etwas ganz Tolles in kurzer Zeit organisieren kann, dass nächsten Sommer dann rockt.

2012 möchte ich weniger...
... Zeit verplempern.

2012 möchte ich mehr...
... Schwimmen gehen und das Studium Studium sein lassen.

Meine 3 größten Wünsche für 2012...
Zufriedenheit. Weiterhin auf Unterstützung bauen zu können und viel, viel mehr Gelassenheit.

Dienstag, 20. Dezember 2011

i can't live my life being nervous about tomorrow

Je mehr ich schlafe, desto überforderter fühle ich mich.

Anfang Februar stehen schon wieder die Klausuren an und schon wieder habe ich das Gefühl, total im Verzug zu sein. Viel zu wenig während des Semesters gelernt und viel zu viel aufgeschoben. Und dann ist da noc das Ding, dass ich Aachen für ein halbes Jahr verlassen will. Nachdem Amsterdam kein Interesse an einer Erasmus-Partnerschaft hatte, war ich kurzzeitig ziemlich entmutigt und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mich viel zu spät um einen möglichen Zweit oder Drittwunsch gekümmert habe.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

wir stehen hier. und wo stehst du?

Drei Kreuze mache ich, wenn das Semester vorbei ist. Ich weiß nicht so recht, warum ich dieses Semester so verdammt anstrengend finde. Ist der Grund hierfür, dass ich 4 Unitage damit verbringe ind Gesetztesbüchern nach Paragraphen zu suchen? Oder, dass ich ständig nach meiner Meinung, nach meinen Werten, nach meinen Normen, ja nach meinem Standpunkt gefragt werde?  Anders als in den Rechtswissenschaften kann ich im Leben kein Buch aufschlagen, in dem alle Normen und Werte der Gesellschaft in Form von Paragraphen und Artikeln mir sagen, wie ich zu entscheiden habe.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Dumm Sterben

Ich möchte später nicht in einem Reperaturbetrieb arbeiten, der wieder gut macht, was die Gesellschaft verkackt hat. Ich möchte vielmehr jetzt dafür Sorgen, dass nichts kaputt geht.

Und das ist die Essenz, warum ich Soziale Arbeit studiere. Denn Soziale Arbeit ist in einem gewissen Maß immer auch politische Arbeit. Aufklärung und Ermutigung zur Rebellion, aufegesogen im Studium, später an die Klienten weiter geben.

Sonntag, 11. Dezember 2011

es gibt nichts schöneres, als irgendwo mit dir angekommen zu sein

Freakige Dinge sind passiert.

Es ist so, dass ich in Sachen Uni gut sein will, aber nicht um jeden Preis. Ein Eins-Komma-Irgendwas-Schnitt reicht mir.  Ich kann mir schwer vorstellen, wie das in fremden Ohren klingt. Jammern auf Hohem Niveau? Oder der Verdacht, dass man den Bachelor nachgeschmissen bekommt?
Nein, das ist es nicht. Ich bin im Herzen eine kleine Streberin, aber manchmal ist es auch einfach zuviel. Und die letzten Wochen waren schon irgendwie zuviel. Aber ich habe Angst, dass ich mir die Chance auf einen Master-Platz verspiele. Es gibt in Aachen nur 20 Plätze pro Studiengang. Und einen NC von 2,0.

Und dabei weiß ich gar nicht, ob ich hier bleiben möchte oder ob ich erstmal eine Studier-Pause einlege oder ob ich Aachen ganz den Rücken kehre und den Master an einer anderen Hochschule wage.

Wir werden sehen.

Donnerstag, 24. November 2011

Friedemann & ich

Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt noch "normal", intuitiv Menschen beurteilen kann.

Ich bilde mir ein, Kommunikationsstile in anderen Menschen zu erkennen. Und immer habe ich Friedemann Schulz von Thuns Stimme im Kopf, der mir verschiedene Aspekte seiner Theorie flüstert.
Ich denke dann, dass der andere die Beziehungsseite der Nachricht vielleicht ganz anders aufgefasst hat, als ich sie meinte. Und dann überlege ich, ob nachhaken sollte oder ob das schon zu viel des Guten ist und ich die Dinge nur noch verschlimmere.
Und es kann ja auch sein, dass ich die Bezeihungsseite zu sehr gewichte und gar nciht den Appell in der Nachricht höre. Oder ihn falsch interpretiere.

Zur meiner Beruhigung macht der Friedemann jetzt Urlaub bei einer Freundin.

Montag, 21. November 2011

Now you're just somebody that I used to know

Manchmal kann ich mich echt nicht zusammenreißen. Und das macht mich fertig. Denkt über mich, was ihr meint, aber ich wünsche mir sehr, dass das Modul an dem ich grade sitze, mit einer Klausur oder einem Vortrag abgeschlossen wird. Anstatt mit einer dämlichen, ätzenden, beschissenen Hausarbeit.
Und die Aussicht, dass sie in drei Tagen fertig sein könnte, motiviert mich auch nicht.
Eher würde mich die Angst motivieren, etwas in dem einen Augenblick nicht zu wissen. Aber mir Wissen nur für so ne dämliche Hausarbeit anzueignen, nein. Auch wenn ich den Sinn und Zweck dahinter verstehe, nein.

Mittwoch, 16. November 2011

Froh, dass es vorbei ist

Das das noch keinen Einzug in meinen Blog gefunden hat, geht mal gar nicht klar.


Morgen wird das erste Mal dieses Semsester die Uni gerockt. Ich stehe Prüfungen aller Art mittlerweile sehr fröhlich gegenüber. Ich freue mich tierisch auf morgen, damit ich den Punkt "Chagall" endlich von meiner inneren To-Do-Liste streichen kann.

Montag, 14. November 2011

Alte Muster

Zu erkennen, dass man dabei ist, sich zu verlaufen, ist wohl schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Oder?


Am Wochenende war ich bei meinen Eltern und in einer Schublade fand ich mein "Jungsbuch". Eigentlich ist es mein altes Tagebuch. Doch was macht mich außer der Liebe noch fertig? Nichts.
Ich laß also alte, abgeschirebene SMS von verschiedensten Jungs, Chat-Ausschnitte, Gesprächs- und Situationswiedergaben.
Ich suchte Paralellen und fand Unterschiede.

Die Uni sagte: Sie können Ihren Klienten nicht verändern. Dass kann nur er selber.
Und ich dachte, danke! Danke, dass du mich immer wieder an die Banalitäten des Lebens erinnerst. Banalitäten, die ich unbewusst ignoriere. Denn es gibt eine Stimme in meinem Kopf, die flüstert: "Du kannst das. Du kannst verändern. Auch wenn es bisher nicht geklappt hat. Ein letztes Mal könntest du es doch versuchen..."
Aber Männer sind nicht zum Ändern da.

Das. Muss. Einfach. In. Meinen. Kopf. Gehen.

Samstag, 12. November 2011

Gemerkt was wichtig ist und was nicht.

Wer stehen bleibt kann rosten und wer rennt kann sich verlaufen.



Es gibt Tage, da kraueln mich Muff Potter im Nacken, streicheln mir über den Kopf und flüstern mir zu: Alles wird gut!

I sleep with my hands across my chest

Ich winkte noch einmal durch das kleine Fenster im Aufzug, bevor sich die Türe knatternd schloss. Und während ich im Aufzug nach unten fuhr und auf diesen Fleck auf der Tür starrte, sang ich "und dein Herz sei wild heute Nacht. Heute versuchen wir unser Glück. Du bist schon viel zu lange wach. Da ist eine Wahrheit die es zu verteidigen gilt!"

Mittwoch, 9. November 2011

du weißt, wich würde sterben für dich

Liebes,

du weißt, ich liebe dich wirklich. Ich muss immer zu an dich denken, mich mit dir beschäftigen. Du bedeutest mir viel. So viel, dass ich mich deinetwegen ganze Wochenenden in meinem Zimmer einschließe, um mich ganz dir hinzugeben. 
Aber meinst du nicht auch, dass wir etwas Abstand brauchen? Dass wir uns zu oft sehen? Dass ich zu oft an dich denke? Zu oft bei dir bin? Mich mit Freunden deintwegen treffe?
Es einfach zu viele Klausuren, Vorträge und Hausarbeiten sind? Und zu viele Seminare, Vorlesungen, Übungen?

Dienstag, 8. November 2011

Lieblingslied Oktober


Tomte ~  Dein Herz sei wild

Sehr, sehr oft im letzen Monat in meinem alten Zuhause gehört. Gerne in der Dauerschleife und laut. Und ebenso gerne im Wechsel mit Casper, an den ich mich solangsam, dank Thees Uhlmann, gewöhne.

Mittwoch, 2. November 2011

the coast is always changing

Hallo ihr! Heute gibts ein paar Bilder aus meinem alten Zimmer. Vielleicht schaffe ich es ja auch, vom neuen Zimmer bald ein paar Fotos zu machen, um zu zeigen, wie ich jetzt so wohne. Wie gesagt, auch wenn mein altes Zimmer nicht größer als ne Schuhschachtel war, mochte ich es sehr. Besonders stolz bin ich darauf, dass der Apple-Apfel in Aachen endlich einen Platz an einer Wand bekommen konnte. Bei meinen Eltern hatte ich leider, leider alle Wände schon voll mit anderem Kram.








was ich wirklich, wirklich vermisse, ist der Ausblick hinunter auf Aachen. In meinem neuen Zimmer schaue ich leider nur über die Straße auf eine Häuserfront. schade, schade. Aber da wird sich auch noch was finden und wenn es verschiedene, große Fotos sind, die ich hier noch aufhänge. Ich wünsche euch noch einen ganz schönen Tag!

Montag, 31. Oktober 2011

I'm going missing for a while



Einfach großartig.


i'm only happy when i move away


Ja, das sind Umzugsvorbereitungen. Mittlerweile bin ich aus meinem alten Zimmer aus und hier eingezogen. Es ist komisch, jetzt hier zu wohnen und meine Mitbewohner zurück zu lassen. Aber ich fühle mich wohler, ohne soziale Verpflichtungen, ohne die Tatsache, ständig Leute um mich herum zu haben, ohne den ständigen Apell "Bleib doch noch was..!". Ohne den ständigen Gedanken "Ach, fickt euch doch!" im Kopf, der sich eher gegen ein Konstrukt, ein Geflecht aus verschiedenen Beziehungen richtet, als gegen reale Personen. Aber es fühlt sich gut an, mit zwei Arbeitsplätzen in einem Zimmer, in einer großen Wohnung nahezu allein zu sein.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

wir leben den traum

Samstag man, Samstag!

In der Uni durfen wir mal wieder Klient sein.
Wir haben verschiedene Verfahren kennen gelernt, das Netwerk des Klienten zu erfassen und das durften wir auch gleich mal ausprobieren. Bei einem Verfahren sollten wir unsere Beziehung zu vorgegebenen Personenkreisen mit Lienen darstellen. Durchgezogene Linie für positive und gestichelte Linie für negative Beziehungen.
Ich zog beide Linien zu meinen Mitbewohnern, malte die gestichelte jedoch deutlich dicker.

Montag, 24. Oktober 2011

wie häufig schlägt dein Herz?

Es wäre doch zu tragisch, wenn ich nicht mehr denken würde: Es ist bald vorbei. Aber soweit kommts zum Glück nicht.
Ich freue mich unheimlich, dass es in eine neue Behausung geht. Endlich raus hier. Ich weiß nicht, ob ich froh darüber sein soll, dass ich noch mal merke, warum ich weg möchte. Wenigstens weint mein Herz an solchen Tagen nicht, sondern es tanzt zusammen mit meinem Hirn.

Samstag gehts raus. Ich weiß noch nicht, ob ich mein altes Zimmer nochmal fotographiere. Aber im Grunde mag ich mein Zimmer sehr sehr gerne. Es sind die äußeren Umstände, die mich zum Kotzen bringen.

und freust du dich darauf?


Thees Uhlmann ~ Und Jay-Z singt uns ein Lied 


Ganz, ganz großartig. Gibt es auch ohne Gequatsche und dafür mit Casper.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

wir singen, um uns zu erinnnern

Ich muss ja ehrlich zugeben, mein Herz weint jetzt schon. Und es wir Ende des Monats noch viel mehr weinen.

Aber mein Verstand sagt, es ist gut was du tust. Länger Schlafen und mehr Ruhe.

Montag, 17. Oktober 2011

Harte Zeiten werden kommen und harte Zeiten werden gehen

Die Stille hier tut mir schrecklich Leid! Aber ich habe die To-Do-Liste des Todes abzuarbeiten. Es hat sich in kurzer Zeit manches ergeben und manches wiederum nicht.

Amsterdam erledigt sich grade so gut wie von alleine, wobei meine Hochschule, ganz meiner Proffession entsprechend, mich dazu ermutigt, weiter um den Aufenthalt dort zu kämpfen und mich mehr zu bemühen. Wir werden sehen!

Außerdem habe ich in kurzer Zeit eine wunderbare Mitbewohnerin und eine sehr schöne dazu gehörige Wohnung gefunden- Was für ein Glück! Bis dahin wird's noch ordentlich stressig, vorallem, weil ich so gut wie keine eigenen Möbel besitze oder wenn ich sie besitze, sie dort bleiben sollen, wo sie sind.


Ich hatte ja kurzzeitig die Orientierung verloren, doch mit einer gut gefüllten To-Do-Liste und einem Mailpostfach, das überquillt, gehts mir gleich schon viel besser.

Dienstag, 11. Oktober 2011

live is like a fire well it warms and it burns

Ich muss ja zugeben, ich bin manchmal echt nicht mit Entscheidungsfähigkeit gesegnet.

Manchmal gibt es in mir ein Gefühl, eine Stimme, die mir den Weg weißt. Die mich dazu bringt, gelben Nagellack zu kaufen oder, wenn der Pub schließt, meine Freunde noch zu mir einzuladen.

Ein solches Gefühl brachte mich auf die Idee, ein Auslandssemester einzulegen. "Weit" weg zu gehen und an unterschiedlichen Orten zu leben, ist in meiner Familie so mittelmäßig populär und ich hege Bewunderung für den Teil meiner Familie, die mein Bundesland verlassen haben.Und ebenso verspühre ich den Drang, was Neues, was Anderes zu sehen.

Als ich dieses Jahr in Amsterdam war, wusste ich, dass ich nochmal dort hin will, dort leben will. Ich war doch sehr beeindruckt von den Grachten, den Brücken, den Schiffen, den engen Gassen und den unheimlich vielen Fahrrädern, deren Fahrer praktisch alles dürfen und immer Vorrang haben.
Ich weiß noch nicht, wie ich es finden soll, dass Amsterdam quasi um die Ecke ist.

Als ich eben nachschaute, was so Erasmus-mäßig bei meiner Hochschule geht, stieß ich auf Schweden. Göteborg.  Auch am Meer, das ich das einzige Kriterum, das ich hege.

Samstag, 8. Oktober 2011

Ordnung!

Warun werden wir keine Freunde?

Montag, 3. Oktober 2011

Lass uns wie Steine im Wasser versinken

Nächstes Semester....
will ich weniger Zeit, Geld und Energie für irgendeinen Kack draufgehen lassen. Ich will gesünder essen, mehr Sport treiben, mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen und noch viel mehr von der Welt sehen.
Ich erhoffe mir, dann mehr Zeit und Energie zu haben, um mehr Herzblut in mein Studium fließen zu lassen.

Freitag, 23. September 2011

wie häufig siehst du himmelwärts?

Das Leben ist zu kurz, um um jeden Preis ein sehr gutes Studium anzuliefern. Wenn ich alt bin, dann möchte ich meinen Enkeln nicht erzählen, dass ich viel herum gesessen und gelernt habe, dass ich mein Leben dem Studium geopfert habe. Vielmehr möchte ich ihnen von glorreichen Nächten mit meinen Freunden, von Konzerten und Reisen erzählen. Von leckerem Essen in zukleinen Küchen, von lauwarmem Bier auf Parkwiesen, von zu viel Fertigessen und Frittenbude, von Tagen und Nächten vorm Computer, von Tagelangen Seriengucken, von Reisen quer durchs Land, um Freunde zu sehen. Locker durch alles durch kommen, das will ich und nicht mehr.

Mittwoch, 21. September 2011

Ich #2

Ich bin jemand, der grade erst Schwimmen gelernt hat. Kurze Strecken schaffe ich schon ganz gut alleine, doch bei langen Distanzen wünsche ich mir meine Schwimmhilfe zurück. Eine Neuauflage des Eis. Das Ei gefällt mir immer noch am besten. Das Schwimmen passt mir noch nicht ganz, wobei es meine erste Idee (und beste!) war.

satellite mind

Winterschuhe, Winterschuhe... So ganz entschieden hab ich mich noch nicht. An beiden Schuhen finde ich Details nicht so super. Wir werden sehen, wir werden sehen.

Dienstag, 20. September 2011

in gläsernen schuhen tanzt es sich eher beschissen

Ich fuhr also mit meinen Großeltern nach Kassel. Oder sollte ich besser sagen, ich fuhr meine Großeltern nach Kassel?
Als im Frühjahr die Einladung zur Hochzeit ins Haus trudelte, fand ich die Idee großartig mit meinen Großeltern den Teil der Familie zu besuchen, der sich damals auf gemacht hatte und weg gezogen war. (Ihr müsst wissen: Meine gesammte Familie wohnt am Niederrhein. Es gibt nirgendwo in Deutschalnd so viele Telefonbucheinträge mit meinem Nachnamen, als in meiner Heimatstadt.)

Am Abend bevor wir fahren sollten, dämmerte es mir, dass ich es damals, als ich als Kind dort war, überhaupt nicht toll gefunden hatte. Ob es an der Provinzhaftigkeit lag (Opas Schwester wohnt im Kassler Umland) oder nicht, das wusste ich nicht mehr. Und dass ich meinen Opa noch mit nehmen musste, machte die Sache auch nicht besser, denn der Herr meckert gerne. Da die Aussicht auf einen Spielgefährten für mich sehr mager aussah, postierte ich meine beiden Stofftiere (kommen immer, überall mit hin) im Auto und fuhr los.
Die Hin, als auch die Rückfahrt verliefen ganz gut. Mein Opa war recht lieb.

Die Provinz fand ich auch nicht schlimm. Es störte mich nicht, dass dort nur in der Schulzeit der Bus verkehrt und man zum Einkaufen in die nächste Stadt fahren muss. (Das muss man sich als Stadtbewohner mal vorstellen!) Ich sah Kühe, die ihre Kälber säugten und mir die Hand ableckten und genoss für zwei Nächte absolute Stille. Im Grunde schon schön, aber mir ist das Rauschen der Autos zumindest zur Zeit lieber.

Montag, 12. September 2011

rausrausraus!

Jetzt wohne ich schon über ein Jahr in Aachen. Und jedes Mal, wenn ich mich in den Zug setze, um hier her zu fahren, und die letzten Meter von Rothe Erde zum Hauptbahnhof fahre, und man über die ganze Stadt sehen kann, dann denke ich, dass es eine meiner besten Entscheidungen war, nach Aachen zu gehen.
Auch wenn es bedeutet, dass man auch vieles verzichten muss. Wäsche die sich von alleine wäscht, Essen, dass sich selbst kocht, ein Kühlschrank, der sich nahezu alleine füllt (danke Mama!). Man gewinnt so viele neue, tolle Dinge hinzu, dass man den Verlust kaum noch merkt.

Freitag, 9. September 2011

zum Laichen und sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf

Ich habe eindeutig zu wenig CDs. Vorallem zu wenig aktuelle CDs. Und zu wenig Bücher! Deshalb wird hofentlich bald der Postbote bei mir klingeln.

Donnerstag, 8. September 2011

Miss Almost, Miss Maybe, Miss Halfway

Die Fotos die in den nächsten Posts folgen sind aus Amsterdam. Der Stadt, die mich unheimlich viel Arbeit kosten wird. 

Ja und sonst so? Würde ich ein Vermögen für mehr Entscheidungsfähigkeit hinblättern. Mann sagte mal zu mir: Boa, du kannst dich einfach nie entscheiden! Doch, kann ich wohl. Aber ändern sich die Bedingungen, dann ändert sich auch meine Entscheidung.
Naja, aber sonlangsam hab ich den Blog mit meinem Ewigen Gejammer auch überstrapatziert.



Meine Soken rocken zur Zeit sämtliche Paragraphen und ich muss sagen, dass das gar nicht so uninteressant und versnobt ist, wie man denkt. Überraschend ist das für mich schon, weil ich Juristen immer für ekelige, rosa Polohemden (mit Stehkragen!) tragende, eingebildete Snobs hielt. Aber dem ist nicht mehr so.
Spätestens als mein Professor nach einer Übung zu mir kam und mir erklärte, dass er den Fall noch nie aus meinem dargelegten Blickwinkel gesehen und dass ich wahrscheinlich Recht hatte, brach das Eis und ich was Feuer und Flamme.

Freitag, 2. September 2011

Lieblingslied: August


Anya Marina ~ Miss Halfway


Musiktechnisch war der Monat mehr als langweilig. Die meißte Zeit war ich Arbeiten oder hatte meine Schwester zu Besuch. Beides sehr musikfreie Angelegenheiten.
Und das Lied, welches wir jeden verdammten Morgen zusammen mit den Kindern auf der Arbeit gesungen haben, möchte ich schnell wieder vergessen. Aber ganz schnell.

Mittwoch, 17. August 2011

Kulturschock

Jeden Morgen fahre ich zur Zeit raus auf's Land. Es ist verblüffend. Kaum verlässt man die Stadt, umgeben einen Berge, viel Wiese und Wald und natürlich Kühe. Es ist, morgens um halb 8, wie in einer anderen Welt. Als ob man sich im Urlaub befindet. Die Welt steht still, nur der Bus rattert, mehr oder minder menschenleer, über die Landstraßen. Währenddessen klettert die Sonne über die Baumwipfel und hüllt das taubedeckte Gras in ein sanftes gelbes Licht.

Leider ist das Arbeiten nicht so idyllisch. Und da muss ich vorneweg sagen: Ich hab mich ja schon ziemlich versklavt und sehr viel (geilen) Scheiß für (so gut wie) lau gemacht und bin noch nie auf so einen Menschen getroffen, der sich, unverdientermaßen, Chef nennen darf. Wir arbeiten nciht im Team, wir arbeiten unter einer Diktatur.

Samstag, 13. August 2011

ich werde immer an dich glauben. egal was auch passiert

Manchmal erschreckt es mich, wie schnell die Zeit vergeht.
Ende des Monats wohne ich schon ein Jahr hier. Alleine, in meinen eigenen kleinen 4 Wänden. Dass ich in der Zeit nicht umgekommen bin, immer etwas zu essen da hatte und mich nie ausgesperrt hab, das macht mich stolz. Vorallem letzteres.

Ganz selbstverständlich nehme ich hin, dass ich mein Studium noch immer liebe wie am ersten Tag. Und das, obwohl ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. Für mich war es einfach immer klar: Mein Studium und ich. Das wird die große Liebe. Bis es irgendwann vorbei ist. In welchem anderen Studium wirft man mit Paragraphen um sich, diskutiert über Klassen & Schichten und vergleicht Menschenbilder bekannter Pädagogen? Und mit Psychologie beschäftigen wir uns auch noch. Klingt voll? Ist es im Grunde nicht.

Obwohl Herr Bär und ich uns jetzt schon so einiges an Zeit kennen, ist es immer noch nicht langweilig. Es sind diese kleinen Momente, in denen mir auffällt, wie toll Andre im Grunde ist. Wenn wir uns über schechte Arbeiten, die unglaublich gut benotet wurden freuen. Wenn wir gegen den Sturm anstrampeln und ich wie von Geister, äh Bärenhand angeschoben werde. Ober wenn wir Nachts Quarks und Co sehen.
Ganz ganz großartig.

Ebenso selbstverstänlich verdiene ich mein Geld damit, auf die Kinder anderer aufzupassen, denn selber hab ich keine. Und je länger ich das mache, desto mehr denke ich: oh nein! Du machst was anderes. Montag gehts in die Nächste Runde und Anfang September ins nächste Schulhalbjahr. Mal schauen, wann ich den Mut dazu aufbringe, was vollkommen anderes zu tun.

Freitag, 5. August 2011

junk of the heart

Ich frage mich, wann der Tag kommt, an dem ich mein Gehirn Zuhause vergesse.

Ich fuhr zum HBF, wartete auf den Zug. Als dieser endlich einfuhr, schoss mir der Gedanke: Du hast dein Ticket nicht dabei! in den Kopf. Als ich daraufhin mit dem Bus nach hause fuhr, überlegte ich: Wo hab ich eigentlich das Laptop gelassen?
Ich hatte es auch Zuhause vergessen.

Mittwoch, 3. August 2011

[Buchvorstellung] Empört euch!

Als ich eben im Zug saß, kam ich spontan auf die Idee eine Buchreihe zu eröffnen und die Bücher vorzustellen, die ich zur Zeit so lese. Auf geht's!

Empört euch! von Stéphane Hessel
Hardfacts: ullstein 2011, 30 Seiten, 3,99€

Warum? Ich habe es von meinem Theologieproffessor geschenkt bekommen. Erwartet habe ich nicht wirklich viel.

Der Autor. Hessel ist 93 Jahre alt und hat in seinem Leben so einiges erlebt. In Berlin 1917 geboren, in Paris aufgewachsen. Er hat das Konzentrationslager Buchenwald überlebt, sich seitdem für die Menschenrechte eingesetzt und er ist einer der Unterzeichner der Charta der Menschenrechte.

Das Buch. Auf knapp 15 Seiten ruft Hessel zum gewaltlosen Widerstand auf, dessen Grundlage die Empörung ist. Wogegen er sich richtet, bleibt dem Leser überlassen. Wer sucht, der findet auch. Neben einigen Anregungen für Empörung (Illegitime Lohnschere, Zustand unseres Planeten) skizziert der Autor, was ihn zur Zeit am meißten empört.

Lesenswert, wenn... Nicht wenn. Es ist immer lesenswert. Es ließt sich schnell und regt zum Nachdenken an. Auch wenn ich schon wusste, dass so einiges in unserer Welt falsch läuft (Lohnschere, Nicht-Einhaltung der Menschenrechte, Umweltzerstörung), hat es mich nochmals zur Auseinandersetzung mit diesen Themen motiviert.








So, das war der erste Streich und der nächste folgt so gleich. Aber vorher: Will ich Kritik! Was gefällt euch nicht an dieser Buchvorstellung?

Montag, 1. August 2011

Ist hier noch frei?

Mittelrheinbahn auf dem Weg von Bonn nach Köln. Es ist der Tag nach Rheinkultur. Ich fahre recht früh, denn ich hab noch ein paar Termine und will noch was für die anstehenden Klausuren tun. Die Bahn ist recht voll für einen Sonntag.
Ich erkämpfe mir einen Zweisitzer und parke meine Tasche demonstrativ neben mir. Die anderen Fahrgäste erkennen meine Botschaft: Ich will mit meinem Unikram alleine sein.
Meine Ignoranz hält jemanden nicht ab, trotzdem neben mir sitzen zu wollen. "ist hier noch frei?" ich erkenne die Stimme für einen Moment nicht und drehe mich um. Und kreische zusammen mit einer guten Freundin den Zug zusammen.
Ich wusszte zwar, dass sie in der Stadt war, konnte sie jedoch aufgrund von fehlendem Handyempfang zeitweise nicht erreichen. Und dann treffe ich sie im Zug.

Sonntag, 31. Juli 2011

Lieblingslied: Juli

Diesen Monat wohl keine Überraschung. ;) Ich hab das Lied auf meinem MP3-Player durchs halbe Land getragen. Es begleitete mich auf meiner Reise nach Bonn, nach Düssledorf zu meinen Eltern, nach Enschede zum Shoppen und natürlich immer auf meinem Rückweg nach Aachen.



Edward Sharpe & the magnetic zeros ~ home


Gefunden habe ich das Lied in der Klausurphase, als Facebook zur virtuellen Lerngruppe anschwoll und wir uns gegenseitig Dinge wie Reethnisierung erklärten. Soziologie ist in der Tat ein Kampfsport. Jemand fragte nach ein paar LIedern zum Lernen und das Lied war einer der Vorschläge. ;)

Donnerstag, 21. Juli 2011

I guess I've had enough of cheap comments and fake attractions

Warten.
Manchmal eine durchaus schöne Beschäftigung. Die Erste und ein paar Stunden Einzige zu sein. Und -natürlich- unheimlich riesige Neugierde.
Heute war ganz schlimmes hardcore Nägellackieren dran. Letztes Seminar und ein bisschen Schule am Anfang und eine Verabredung am Ende des Tages offenbarten ein riesiges Zeitloch, welches gefüllt werden wollte. Mit buntem Lack.

Für das spätere Ich:
Die fehlt so ein richtiges Quietschgrün. Ähnlich wie das, was deine Schwester hat. Und ein schönes Sonnengelb (und das obwohl du schon ein gelb hast).
Außerdem ein schönes Orange, erinnerst du dich an Mamas? Und du willst ein Knallpink haben, weißt aber nciht warum und ob du es je tragen wirst.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Liebe wird in den kleinen, unauffälligen Momenten entfacht.

Heute saß ich (ein letztes Mal) in der Schule rum und wartete auf meine Betreuungslehrerin. Es war Pause und zunächst saß ich alleine da, bis irgendwann ein paar Fünfer und der passende Lehrer sich zu mir gesellten. Den Lehrer kannte ich schon und schätzte ihn als mittelprächtigen Lehrer ein, die Kinder waren mir neu.
"Sind sie Lehrerin oder Schülerin?" fragte mich ein wirklich süßes liebes Mädchen. "Keins von beiden. Ich bin Studentin." lächelte ich sie an.
Und in diesem Moment dachte ich: Eigentlich ist Schule doch ganz schön.

Aber dennoch denke ich, dass Schule im Allgemeinen, nichts für mich ist. Ich bin weder so wie die Lehrer, die ich in meiner Schulzeit für unglaublich kompetent gehalten habe und ich bin nocht wie der Schulsozialarbeiter, der mich damals auf den Studiengang aufmerksam gemacht hat.
Und nach dem halben Jahr denke ich, dass ich auch niemals so sein werde. Wie gut, dass ich nicht auf Lehramt studiere.

Dienstag, 19. Juli 2011

Help. I'm alive

Meine Haare ♥


Mein gehirn macht Urlaub, da die Prüfungsphase endlich vorbei ist! Morgen gehts das letzte Mal in die Schule zum Arbeiten und dann hab ich keine Verpflichtungen mehr. Ist das nicht toll?

Mittwoch, 13. Juli 2011

Home is wherever I'm with you.



Freitag ist der ganze Spuk vorbei. ;)

Dienstag, 5. Juli 2011

can't live my life being nervous about tomorrow



Ich möchte, so für mich, festhalten, wie witzig es ist, dass sich meine Sympathien zu meinen Mitbewohnern so gewandelt haben. Herr Schwierig ist nicht mehr Herr Schwierig. Er war es zu Anfang nicht und wird es zu Ende hin auch nicht sein. ich bin mir nicht ganz sicher, wie es dazu kommt. Und ganz ehrlich, ich möchte das auch nicht analysieren, ich freue mich einfach, dass Herr Einfach und ich uns wieder mögen.

Montag, 4. Juli 2011

Spontan krieg ich grad das Kotzen.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Lieblingslied: Juni


Metric ~ Waves

In der Tat das Lied des Monats.

Montag, 27. Juni 2011

there is nothing left to destroy

Mir fehlt hier grade die Begeisterung für irgendetwas. ich möchte mir wieder Nächte um die Ohren schlagen, einfach der Begeisterung willen.
Ich möchte wieder 80x80cm große Leinwände mit kleinen Äpfeln füllen, möchte bis zum Sonnenaufgang mit meinen Liebsten rumhängen, tage am See vertrödeln und -ganz wichtig- ich möchte eine Sprach lernen.
Am besten jetzt.

Heute Morgen um 6 an der Stadt-Bahn Haltestelle zu stehn war schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Montag, 20. Juni 2011

she's a pirate

Und jetzt stelle ich mich doch dem großen Casting.
In der Tat bin ich von mir selbst etwas überrascht und bin sehr gespannt über den Ausgang der ganzen Geschichte.

Wünscht mir Glück!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Lieblingslied: Mai



Muff Potter - Steady Fremdkörper

Zuhause kann vielerorts sein.
Bei Andre, bei Muff Potter, im Studium. Manchmal fühle ich mich auch schon Zuhause, wenn ich im Zug sitze oder draussen auf der Wiese liege.
Bei meinen Eltern bin ich zuhause gewesen und immer noch zuhause, jedoch auf andere Art. Auch Aachen ist mein Zuhause.

Doch ich würde auch gerne das Dach über meinem Kopf mein Zuhause nennen können.

Der Gedanke des Monats.

Mittwoch, 1. Juni 2011

raus raus raus raus - raus aus der welt, aus zäunen und uhren

Ich besteige einen hohen Berg und weiß, dass der Gipfel noch sehr, sehr viele Höhenmeter entfernt ist. Gerne Jammere ich im Basiscamp, dass es noch so weit ist und ich Angst habe. Angst davor zu scheitern, mein selbstgestecktes Ziel nicht zu erreichen.
Aber: ich schaffe das!

Montag, 23. Mai 2011

Ich hoffe, dass es gleich Liebe auf den ersten Blick ist.

Mittwoch, 18. Mai 2011

this house is no longer a home

Ich möchte ein paar Dinge festhalten, die mich in letzter Zeit bewegen.

Es gibt da diesen Gedanken in meinem Kopf, ich weiß gar nicht, woher er kommt und seit wann er da ist. Jedenfalls lässt er mich nicht mehr los. Zunächst ließ ich ihn wie einen Wein in meinem Kopf reifen, bevor ich mir dann 6 liebenswerte Menschen suchte, mit denen ich diesen Gedanken teile. Geholfen hat mir das nur mittelmäßig mit dem Gedanken klar zu kommen.

Letzte Woche hatten wir das Seminar "Gesprächsführung & professionelle Beziehungsgestaltung", das ich sehr gut fand. In einer Übung sollten wir in kleinen Gruppen in die Rolle des Klienten und des Beraters schlüpfen. Aufgabe war es, dass der Klient ein Probelm aus seinem Leben nimmt.
Das erste was mir als Problem einfiel, war mein Gedanke, den ich schon lange mit mir herum schleppe. Essenz des Beratungsgesprächs war: Ich, und nur ich, muss finden, was für mich wichtig ist. Es hilft nicht, noch jemanden um Rat zu bitten, denn es ist mein Leben.

Das klingt jetzt sehr simpel und logisch. Natürlich musst du wissen, was gut für dich ist!
Doch ich finde es sehr schwierig, mir darüber klar zu werden, was ich will und wie ich mit dem Gedanken umgehe. Seit dem Tag des Beratungsgesprächs achte ich un besonders drauf, wie ich mich fühle, was ich denke, wenn jemand in die Nähe meines Gedankens kommt.

Montag, 16. Mai 2011

♥ ♥ ♥ ♥






Um uns selbst zu feiern, haben wir die Nacht (und Teile von gestern und heute) in Maastricht verbracht. Leider, leider war und ist das Wetter einfach mies. Aber schön wars trotzdem!

Freitag, 13. Mai 2011

Ich

Ich bin wie ein Ei.
Meine Schalt ist hart und hält was aus. Doch man kann mir auch gezielt weh tun. Was für ein Wesen schlüpfen wird, kann ich in der Enge und Dunkelheit nicht sagen.

Dienstag, 3. Mai 2011

One more word and you won’t survive


Mein Leben erscheint mir grad doch etwas wankelmütig. Die Gewissheit im letzten Semester deutlich zu viel gechillt zu haben lässt mich nicht los und lässt das Lernpensum nicht kleiner werden. Außerdem ist da das Bedrüfnis nach mehr Ich und weniger Wir. Wohin zieht es mich in der nächsten Zeit? Wohin zieht es mich in den höheren Semestern? Praktikum oder Studium im Ausland? Beides? Auslandsjahr im Anschluss?

Freitag, 29. April 2011

I only wanna be with you


VOLBEAT - I ONLY WANNA BE WITH YOU
Volbeat haben mich die unzähligen Stunden, die ich an der Hausarbeit saß, begleitet. Immer dabei. ich weiß gar nicht so recht, warum ich mich bei der Musik so gut konzentrieren kann. Liegt es daran, dass ich dabei einfach nicht mit singen kann? Oder daran, dass ich hier und da an Andre denken muss? Es ist schließlich seine Lieblingsband.

Aufregend, aber schön, ist der Tag heute.

Dienstag, 19. April 2011

I'm a one way motorway


Dank meiner verkümmerten sprachlichen Ausdrucksfähigkeit sitze ich noch Ewig an der Hausarbeit.

Sonntag, 17. April 2011

I travel half the world to say: I belong to you

Un-Glaublich viel geschafft dieses Wochenende. Und das finde ich mehr als nur great.


Ich zeigte meiner Familie mein ach so geliebtes Aachen. Wir waren am Rathaus, im Dom, in der Altstadt und natürlich sensationelles Eis bei Delnegro essen. Falls ihr mal in der Stadt seid, dann besucht diese Eisdiele, es sit die allerbeste weit und breit.

Mein Ausblick. Ich liebe ihn einfach.

Zum krönenden Abschluss waren wir noch in den Niederlanden, wo Andre das ganze Regal Schokostreusel leer kaufte. 

Der Kreislauf des Geldes
Heute schrieb ich meine Hausarbeit korrekturreif und leider auch noch kürzungsreif. Aber ich hoffe, dass ich es irgendwie hinbekomme, weniger Verben und mehr Nomen zu benutzen. Sachlicher und kürzer, you know.



Und zu allerletzt: Ich kann kaum noch still sitzen, so groß ist die Vorfreude. Freitag werde ich in Paris aufwachen. 

War ihr schon mal da und habt igendwelche Tipps? 
(Ich will, wenn ich erhlich bin, nicht unbedingt so typisches Touristenzeug machen, sondern mich unter die Einheimischen mischen. Und Essen. Ganz viel essen. Und ein Kleid kaufen.Und Ohrringe. Und Nagellack.)

Mittwoch, 13. April 2011

Mittwoch, 6. April 2011

Lieblingslied: März


Counting Crows ~ Colorblind

Meine liebe, liebe Mitbewohnerin gab ein kleines Klavierkonzert und spielte unteranderem das.
Außerdem höre ich sehr viel Klassik wenn ich meine fabelhaften hausarbeiten schreibe oder über Waldorfpädagogik lese.

Dienstag, 29. März 2011

Je t'aime

via


Ostern gehts ab nach Paris!

Montag, 28. März 2011

Underdog


Auch wenn das Bild es suggeriert, meine Polaroid ist noch nicht zum Einsatz gekommen.

Gemüse und Obst sind zur Zeit meine Hauptnahrung. Und warum? Weil ich anfange krank zu werden. Und warum das? Weil mein Mitbewohner mich angesteckt hat.

Männer werden sieben, danach wachsen sie nur noch.

Mittwoch, 23. März 2011

I loved you first

"Sie Armen! Ich brin Ihnen mal einen Artikel mit, was das mit Ihnen anstellt, so früh hier zu sein."
8.15Uhr, mein Psychatrie-Professor


Das Semester wird nicht so schlimm, wie es aussieht, wenn ich mich daran gewöhnt habe, wieder früh aufzustehn.

Dienstag, 22. März 2011

Your hair was long when we first met

Ich weiß, ich bin unheimlich unaktiv. Zur Zeit ist mein Kopf einfach voller Dinge, die nichts mit dem Blog zu tun haben. Jeden Tag zur Uni (ja, das Semester hat begonnen!), Geld verdienen, mich aufregen, Geld ausgeben und mir Gedanken über die Zukunft machen.

Liebe. Vorallem der Nagellack.

Die letzten Tage saß ich Eis essend im Westpark mit allerlei lieben Menschen und hielt die Nase in die Sonne.

Donnerstag, 3. März 2011

blue as the sky



He is so pretty to me.

Mittwoch, 2. März 2011

Little Things

Die Sonne schien so wunderbar, sodass ich etwas durch Aachen getingelt bin und unheimlich viele Läden entdekct habe, die unfassbar schöne Dinge haben.



Dienstag, 1. März 2011

Daumen drücken. ;)

Ich habs getan. [Endlich]

Ob ich mir mit einem Abischnitt von 1,8 Hoffnungen machen kann, weiß ich nicht. Aber ich hab natürlich alles mögliche was als soziales & politisches Engagement durchgehen kann, angegeben. ;)
Zu verdanken habe ich die Bewerbung einem keinen Moment, an dem ich nicht nachgedacht hab und einfach ein paar Mails an Professoren verschickt hab. Die unheimlich kooperativ waren und sowieso waren alle Menschen im Hintergrund unheimlich nett zu mir. Scheiße nett. Das gibt Kekse oder Kuchen. Oder beides.

Aber als ich den Brief endllich zur Post brachte, beschlich mich ein Gefühl von "Das hättest du besser machen können" gepaart mit unendlich großer Erleichterung. Ähnlich wie nach meiner mündlichen Abiprüfung.

Lieblingslied: Februar

Madison Cano <3 ~ Lately


Ich mag sie so unheimlich gerne. Sie sind so sympathisch und nett. Wirklich nett und das mein ich jetzt nicht als "nett, der kleine Bruder von scheiße".
Andre hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass ich sie ohne ihn life gesehen hab und das gleich zwei mal. Und jetzt laufen sie in seinem Zimmer.  Ich kann gar nicht sagen, wie viel es mit bedeutet, wenn Menschen, die ich schätze, meine Musik hören. Unheimlich gefreut hab ich mich.

Montag, 28. Februar 2011

Ach ja?

Aachen HBF > Aachen Rothe Erde, Augen links

Donnerstag, 17. Februar 2011

Don't look back in Anger



Mich umgeben unheimlich nette Leute.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Hey, warst du nicht...?!


Aachen ist echt ein Dorf.
Man trifft Menschen auf Partys von verschiedenen Menschen wieder. Und das, obwohl meine Kommolitonin Soziale Arbeit studiert und das nicht an der ach so tollen RWTH und mein Mitbewohner Maschienenbau an der RWTH. Zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können.

~-~-~-~-~


Wir steigen zusammen aus dem Bus aus.
Ich: Wo musst du lang? Ich muss nach rechts.
Er: Ich auch und dann über die Ampel.
Ich: Hey, ich auch. Ich wohn nämlich da! *auf den Gebäudekomplex zeig*
Er: Hey ich auch!

Nämlich im Haus gegenüber. Und wir haben uns noch nie gesehen, ob wohl wir zusammen das Projekt machen.

Montag, 14. Februar 2011

There is a 50/50 chance that I might just float


Manchmal sage ich zu mir:  
Was -zur Hölle- tust du da eigentlich?

Ich bin bei weitem nicht so straight wie der Weg dort oben. Ich zweifel viel zu viel, um dann stehn zu bleiben oder gar umzudrehen und später fest zu stellen, dass ich doch richtig war.
Und am Schmlimmsten ist, dass Entscheidungen nicht meine Freunde sind. Wie oft stand ich schon an einer Weggabelung und dachte: Hm, was machst du jetzt? Erstmal hinsetzen, vielleicht fällt die Entscheidung ja vom Himmel. 

Nicht Nachdenken hilft sehr. 

Donnerstag, 10. Februar 2011

my love travels over radio waves


Großartige Musik.
Ich sah sie live, als sie eine kleine Deutschlandtour machten und zweimal in meiner Heimatstadt spielten. Und es ist ein cooles Gefühl, wenn man die Menschen kennt, die voreinem auf der Bühne Musik machen. Oh ja.

Montag, 7. Februar 2011

Aachen: 10 °C


Die Schönheit der Chance, das wir unser Leben lieben, so spät es auch ist, das ist nicht die Sonne, die untergeht, sondern die Erde, die sich dreht.

Es wird Frühling endlich.

Ich lag in Andres Bett und ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen, während der Wind zart über meine Haut strich. Great!

Dienstag, 1. Februar 2011

Es gibt sie, diese bitter bösen, rabenschwarzen Tage.
Ich hätte heute nicht aufstehn sollen.

Ich fühl mich under protected

Lieblingslied: Januar


Volbeat -- Fallen

Es lief unglaublich oft morgens bei Einslive (das ich verdammt selten höre). Und es ist "Andres Musik", sodass ich immer, wenn es läuft, an ihn denken muss. ;)

Dienstag, 18. Januar 2011

lost in the dark

Anya Marina - satellite heart


Meine Tage verbinge ich zur Zeit mit einerm buten Mischung in der Uni (sinnlos) sitzen, Texte tippen, Literatur lesen und ganz wichtig Schlafen.


Meine Hochschule und mein Studium nerven und ich bin froh, dass die letzte Uniwoche läuft.

Montag, 17. Januar 2011

Romantik ist nur Dummheit in Geschenkpapier.

Das Wochenende widtmete ich meinem Studium. Grauenhaft und irgendwie sinnlos. Wie kam ich freiwillig auf die Idee, dass ein 9Stunden Samstags -Samstags!- Seminar besser ist, als jeden Freitag zu kommen?
Der Sonntag war ähnlich miserabel, sodass ich, verzweifelt wie ich war, mir Leinwand und Acry schnappte und einbisschen malte.



Was zur Hölle mache ich mit meinen Haaren?

Freitag, 14. Januar 2011

& jeder sucht einen platz wo er hingehört. & jeder sucht einen platz wo er nicht stört.

Nein, das ist nicht Aachen. Das ist mein altes Zuhause.

Es gibt sie, diese kleinen Momente, in denen ich durch Aachen laufe und einfach denke: Ich liebe dich, meine kleine große neue Heimatstadt!
Und wie sagte man letztens noch zu mir? "Aachen wäre perfekt, wenn es Wasser hätte. Ein Fluss oder ein Meer." 

Aber das ist Aachen.

Donnerstag, 13. Januar 2011

expecting to fly




Expecting to fly ~ Metric


Mittwoch, 12. Januar 2011

Nein Nein Nein

Obwohl mein Studium eher chillig als super anstrengend ist, frisst es mich grad auf. Selbstorganisation innerhalb kurzer Zeit zu lernen ist schwer. Sehr schwer.
Aber dieses Jahr wird alles viel organisierter, als letztes.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Lieblingslied: Dezember

Ich hab es gesucht (ja, wirklich gesucht) und nicht gefunden, da ich mich in dieser Musiksparte nicht auskenne.
Aber wozu hat man den Mitbewohner, die einem ihre Musik vorspielen?
Und dann hab ich es doch gefunden, das Lied. Und sogar die CD dazu in die Hand gedrückt bekommen.


Paul Kalkbrenner ~ Sky & Sand